Hier darf ich mich mal selber loben...

Ich habe bis heute keine einzige Reklamation gehabt, und auch wenig Unterstützung beim Bau der Wassermacher geben müssen. Ich deute das mal als positives Zeichen und dass man mit der Bauanleitung gut klarkommt.

Die bisherigen Rückmeldungen waren durchweg positiv, ich freue mich immer über Infos wie es so läuft mit den Wassermachern, Danke dafür.

Ein Trend zum Einbau einer zweiten Membrane ist allerdings erkennbar.

Kann ich gut verstehen, hätte ich auch gerne. Kommt bestimmt auch bald.

 

Mittlerweile haben sich 5 Yachten mit meinem Wassermacher über den Atlantik getraut.

 

Hier ein rel. aktueller Clip von der Schironn. Ab Min. 1:50 gehts um den WaMa.

Der Aufbau sieht etwas chaotisch aus, aber funktioniert offenbar wunderbar.

 

Atlantiküberquerung der Schironn

 

 Weiter mit ein paar Mail-Auszüge einiger Bastler meines Bausatzes:

 

Hallo Rainer,

wünsche Dir und deiner Frau ein schönes neues Jahr 2017, geht ja so gerade noch. Hoffentlich erinnert Ihr Euch noch an mich!?
Ihr wolltet mich doch mal auf meinem Katamaran besuchen kommen?!??
Das lohnt sich jetzt besonders, weil ich im letzten Herbst, den von Dir gekauften Wassermacher, in meinen Kat eingebaut habe.
Ungefähr 90 Liter Frischwasser machen die beiden Membranen aus dem Nordseewasser, nicht schlecht!

 

 

Lieber Rainer,
ich musste heute mal wieder an Dich und Deinen tollen Bausatz denken. Hier ein Foto aus der 4. Saison im Charterbetrieb.
Wie geht es Euch?
Bei uns ist alles im grünen Bereich.

 

 

Volker Kruse (Samstag, 24 Oktober 2015 11:16)Moin Rainer,

zunächst schöne Grüße von der Panta Rei.
Ich möchte mich nochmal positiv über Deinen Wassermacher äußern.
Also die Anlage lauft mittlerweile im 3. Jahr einwandfrei und die Aufstockung mit einer 2. Menbrane im vergangenen Jahr hat sich als sehr effektiv erwiesen.
Die Wassermenge pro Std liegt immer noch bei ca. 105L und alles läuft ohne nennenswerte Probleme.
Lediglich den 1. Kärcher habe ich gewechselt (Kosten ca. 60,-€), da dieser angefangen zu tropfen.

Das Konservieren durch Füllen der gesamten Anlage mit Propylenglycol ist völlig unkompliziert und die Wiederinbetriebnahme auch nach der Winterpause problemlos.
Zeitaufwand für Konservieren und Wiederinbetriebnahme jeweils 15min.
Das hoch und runter fahren der Anlage dauert jeweils ca. 5Min.

Durch das spülen mit Süßwasser nach jeder Produktion kann man bedenkenlos die Anlage 4-5Tage pausieren lassen.
Die Hochdruckleitung incl. Anschlüsse (habe ich mir von HansaFlex machen lassen), für die 2. Membrane sind erstklassig.
Die Wasserproduktion ist so einfach das wir mittlerweile unser Deck aus den Bordtanks reinigen, mit dem Ersatz Kärcher.

Ich habe festgestellt das fast alle Segler die mich auf deine Anlage angesprochen haben und die einen Wassermacher für viel Geld aus dem Nautic Bedarf gekauft und installiert haben, häufig negativ über dein System reden.
Nachvollziehen kann ich das nur in sofern als das Sie sich ärgern so viel Geld ausgegeben zu haben.
Bisher hat mir dein System incl. 2. Menbrane und Rotec 3KW Dieselgenerator incl. sämtlichen weiteren Installationsbedarf ca. 2700,-€ gekostet. Arbeitsaufwand gut 2 Tage.
Für eine „fertige“ Anlage mit der gleichen Produktionsmenge muss mindestens das 3-4 fache investiert werden.
Fazit:
Ich bin sehr zufrieden und kann Allen, die viel Ankern und keine Lust mehr haben auf Wassersuche in Häfen zu gehen, ohne Bedenken empfehlen.

Viele Grüße und ich hoffe wir werden uns irgendwann in der Ägäis noch mal treffen.

Volker Kruse

 

 

 

Hallo Rainer,
ich hoffe es geht dir gut. Nach längerer Pause möchte ich dir meine
Erfahrungen im Watermakerprojekt mitteilen.

WM-Prototyp läuft bei mir ohne Probleme und besser wie gedacht.
Siehe Foto.

Die elektrische Steuerung funktioniert problemlos; Hitzeentwicklung  konnte
ich bisher nicht feststellen.
Die 60 Bar wurden vom Kärcher sofort und locker erreicht.
Die Hochdruckanschlüsse waren (mit Teflontape) auf Anhieb dicht.
Filter und Hochdruckrohr ebenso.
Bei den Vorfiltern habe ich mir noch Loktide-Band zum Abdichten

vom Klempner besorgt; jetzt auch dicht.

Werte im Probebetrieb:
Salzlake: 9000 ppm
daraus gefilteres Osmosewasser: 110 ppm; zum Vergleich: unser
Leitungswasser 230ppm
Durchlaufmenge Salzwasser: ca 3,5 L/min
Osmosewasser: ca 1,5 L/min
Druck: 60 bar
Somit scheint ja alles bestens ?!

 

Sobald das Schiff im Wasser ist, wird eingebaut.

Irgendwie ging das ganze fast zu  einfach; wo ist der Haken?

Ich freue mich auf deine Antwort und für deine Unterstützung nochmals
herzlichen Dank.

 

 

Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, daß es sich um einen

(Noch-)Ostsee-Segler handelt, mit dem für die Ostsee typischen Salzgehalt bei den angegebenen Werten. Eine Literleistung von 1,5 L/min wäre z.B. im Mittelmeer mit nur einer Membrane nicht machbar, und werde ich hier auch nicht

"schöngerechnet" behaupten.

 

Oder dieser hier zur zweiten Membran;

 

Hallo Rainer,
Wir müssen hier ein bisschen Starkwind in P.C. Süd abwettern und daher habe ich etwas Zeit über meinen Wassermacher zu berichten.
Nachdem er mit einer Membrane im letzten Jahr schon bestens geklappt hat, kann ich auch nach Einbau einer zweiten Membrane bisher nur positives berichten.
Nachdem auch die Konservierung, durch Füllung der gesamten Anlage nach Fertigstellung mit Propylenglykol, inclusive Filter und Kärcher, problemlos geklappt hat, hat die Anlage nach ca. 4 Wochen sofort Ihren Dienst aufgenommen.
Die Propylen-Glykolfüllung konnte ich fast komplett wieder auffangen.
Danach spülen, Duck hochfahren und abwarten wieviel Wasser kommt.
Das Ergebnis hat meine Erwartungen eindeutig übertroffen, fast 2L die Minute, siehe Bilder.
Testweise  einen 30 L Kanister gefüllt, war nach exakt 17 Min. randvoll,
das macht nach Adam Riese 105,88 L.
Bin wirklich zufrieden.
Das reduziert die Dauer der Lärmbelastung durch Generator, Kärcher und Pumpe doch erheblich.
Ich gebe dir dann wieder Bericht am Ende der Saison

 

oder der hier, auch zur zweiten Membrane;

 

Lieber Rainer,
hier ein Foto vom Urlaub bei 26° Wassertemperatur und 800 psi etwas nördlich von Porto Vecchio.

Das bedeutet laut Anzeige 1,89l/min und somit 113l/h!
(Ich habe es allerdings nicht mit dem Messbecher nachgemessen).
Viele Grüße, Jürgen

 

 

 

Und zu meiner eigenen Anlage kann ich folgendes berichten:

Nachdem ich nun viele Tausend Liter Wasser produziert habe, kann ich

für unser bisheriges Revier (Türkei/Griechenland) im Sommer von einer

Leistung von exakt 60 l/h bei ungedrosseltem Kärcher und 500 ppm

berichten. Mittlerweile hat sich der Drehzahlregler verabschiedet, der wurde

wohl zu heiß, da mein Kühlkörper zugegebenermaßen winzig war.

Das war auch bereits ab dem ersten Bausatz entsprechend geändert.

Ansonsten keine Probleme...

Und 2013 haben wir sieben Monate auf dem Schiff gelebt, der Wassermacher hat

ungefähr die Hälfte unseres Süsswassers gemacht, die andere Hälfte haben wir

nur von Land genommen, wenn wir absolut sicher waren, dass es trinkbar ist.

Zu Anfang des Jahres war das Manometer defekt (23,- Euro, ging aber auch wieder

fest), jetzt gibt es beim

Bausatz nur noch Manometer in Chemie-Ausführung, und zum Ende des

Jahres wurde eine Schraubverbindung leicht undicht, 7,- Euro, wurde getauscht.

 

Ansonsten alles problemlos, der Wassermacher hat uns nie im Stich gelassen.

Den Ersatzkärcher habe ich noch nicht gebraucht. Das System ist also

erwiesenermaßen langfahrttauglich.

Als nächstes steht der Einbau einer zweiten Lichtmaschine an,

dann können wir uns unter Maschine den Generator sparen.

 

 

Zur weiteren Einstimmung, was da auf Euch zukommt, empfehle ich euch erstmal die Lektüre dieses Trööts, auch mit Bildern meiner eigenen

Baustelle....

 

http://mittelmeer-skipper-forum.de/viewtopic.php?t=12107

 

oder diesen

 

http://www.boote-forum.de/showthread.php?t=99145